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Freitag
Apr202012

10 Schweizer Online-Jobportale auf dem Prüfstand

von Daniel Ebneter

Stellensuchende und Arbeitgeber finden sich immer häufiger online. Der umständliche Weg über teure Printinserate ist Vergangenheit. Die Onlineplattformen erlauben nicht nur das Erfassen von individuellen Profilen, sondern überbieten sich gegenseitig mit innovativen Features und Kooperationen.

Innovative unabhängige Jobbörsen

Die Online-Jobbörsen haben technisch und inhaltlich deutlich aufgerüstet. alpha.ch, jobs.ch, medienjobs.ch, topjobs.ch, experteer.ch und monster.ch versuchen mit interessanten Features, Arbeitgeber und Arbeitnehmer über das Web zusammenzubringen. Es erstaunt nicht, dass in der Schweiz die unabhängigen Onlineplattformen - vor allem dank ihrer Innovationskraft und Fokussierung auf das Onlinebusiness - führend sind. Die grösste branchenunabhängige Internetplattform für Stellensuchende ist jobs.ch. 1998 gegründet verzeichnet sie heute über 70‘000 Besucher täglich und beschäftigt in Zürich und Lausanne 50 Mitarbeiter. Personalberater schätzen an jobs.ch in erster Linie die Innovationsfreude dieser Plattform. Ende 2009 wurde die Job-DNA lanciert, ein Tool, welches den Stellensuchenden hilft, sich ein umfassendes Bild über ihre Joberwartungen und den bevorzugten Arbeitgeber zu machen. Dabei werden nicht nur klassische Faktoren wie Ausbildung und Erfahrung berücksichtigt, sondern auch individuelle Eignungen, Wünsche und Talente. Einzigartig ist die exklusive Integration der Businessplattform XING auf topjobs.ch, welche Mitte April 2011 erfolgte. Topjobs.ch gehörte bis Februar 2011 der Scout24 Schweiz AG und wurde dann an die jobs.ch AG verkauft.

jobs.ch - eine der innovativeren Schweizer Stellenplattformen

Schnelles Finden steht im Vordergrund

Die einfache Suchen und das schnelle Finden von Stellenangeboten ist bei den Jobportalen natürlich elementar. Bei näherer Betrachtung der Services und Features fällt die Integration der benutzerfreundlichen Facettennavigation bei alpha.ch, experteer.ch und monster.ch sofort positiv auf. Sobald ein Filter ausgewählt wird, z.B. für die Region, aktualisiert sich das Suchresultat sofort. Auch bei jobs.ch reagiert der Filter unverzüglich, aufgrund der horizontalen Ausrichtung ist die Zahl der Attribute aber beschränkt. Dafür punktet jobs.ch mit der Integration und Anzeige der oben bereits erwähnten Job.DNA-Relevanz, die das Matching der eigenen Bedürfnisse mit der ausgeschriebenen Stelle visuell darstellt.

Vorteile spezialisierter Jobportale

Für grössere Branchen lohnt es sich, eine spezielle Jobplattform zu schaffen. medienjobs.ch beispielsweise enthält Stellenangebote rund um die Kommunikationsbranche. Die Vorteile der Fokussierung liegen auf der Hand: direkte Zielgruppenansprache, ausschliesslich Bewerber mit hoher spezifischer Qualifikation, Aus- und Weiterbildungskompetenz, branchenspezialisierte Inhalte und Features. Jeder Stellensuchende kann auf medienjobs.ch zudem seine Qualifikationen und Kenntnisse branchengerecht detailliert hinterlegen und erhält kostenlos Trefferlisten per E-Mail zugesandt. Interessant und sinnvoll sind auch die Services für Weiterbildung und die Bildungsübersicht, jedoch fehlt eine individualisierte Zustellung von neuen Angeboten.

medienjobs.ch konzentriert sich auf Stellen in der Kommunikationsbranche.Ein vertikaler Jobspezialist ist auch experteer.ch. Hier wird nicht eine Branche fokussiert, sondern das anvisierte oder gebotene Gehalt, was mit dem Slogan „Sie verdienen mehr“ verdeutlicht wird. Die Angebote beginnen ab Jahressalären von CHF 120‘000 – trotzdem umfasst die Datenbank in der Schweiz fast 4‘000 Stellen und rund 100‘000 international. Experteer arbeitet eng mit spezialisierten Personalvermittlern zusammen, die alle Profile einsehen können, gleichgültig ob Premium-Kunde oder nicht. Der Stellensuchende hingegen kann erst mit einem Premium-Abonnement analog XING auf weitere Optionen zugreifen, wie z.B. das Beantworten von Recruiter-Kontaktanfragen oder Einsicht in die Recruiter-Abfragen des eigenen Profils.

experteer.ch konzentriert sich vor allem auf Kaderstellen mit Headhunter-Services.

Mobile Stellensuche

Wer viel unterwegs ist, dem stehen bei monster.ch und jobs.ch kostenlose Apps für iPhone und iPad zur Verfügung. Der Download der Monster-App ist im wahrsten Sinne des Wortes monströs – 11.5 MB für die iPhone- und 14.3 MB für die iPad-Version. Mit nur 1.7 MB kommt die Android-App aus, welche von den Usern am besten bewertet wurde.

Networking 2.0

Die beiden businessorientierten Netzwerke XING und LinkedIn haben sich in der Geschäftswelt durchgesetzt. Eine Kontaktanfrage wird über XING oder LinkedIn bestätigt und fortan stehen die die Informationen und persönlichen Koordinaten des Angefragten, die von ihm selber gepflegt werden, immer aktuell zur Verfügung, z.B. nach erfolgtem Stellenwechsel. Zudem lässt sich relativ fein differenzieren, welche Angaben von wem eingesehen werden dürfen. Mit dem kostenpflichtigen Premium-Zugang könnte auch gezielt nach geeigneten Kandidaten für offene Stellen gesucht werden. Praktische Features sind die Möglichkeiten zum Organisieren von Veranstaltungen, zum Zusammenfassen von Personen in Organisationen und einiges mehr. Der Erfolg bei der Suche nach geeigneten Kandidaten ist jedoch abhängig von der Datenqualität in den Userprofilen. Diese lässt in Bezug auf eigene Erfahrung und Ausbildung vielfach zu wünschen übrig. Deshalb werden XING und LinkedIn von professionellen Personalberatern auch noch nicht sehr intensiv genutzt.


Professionelle Netzwerke wie XING eignen sich auch für die Stellensuche.

Seit Mitte April 2011 ist, wie bereits erwähnt, die exklusive Kooperation von XING mit topjobs.ch online. Wer sein XING-Netzwerk gut pflegt, erreicht einen grossen Benefit. Stellensuchende erhalten bei Topjobs die eigenen XING-Kontakte eines Unternehmens in der Resultatliste der Jobinserate angezeigt. Eine direkte Kontaktaufnahme wird dadurch nicht nur erleichtert, es können auch vorab interne Informationen fliessen. Auch für Arbeitgeber hat die Kooperation Vorteile. Offene Stellen werden nicht nur auf topjobs.ch inseriert, sondern parallel auch bei jobs.ch und natürlich auf XING selbst.


Dank der Kooperation mit XING erscheinen eigene Kontakte direkt im Stellenangebot.

Einfluss von Social Media

Der Einfluss von Social Media auf den Stellenmarkt steigt. Überschätzt werden jedoch die Gefahren von Facebook und Party- und Fotoplattformen wie tilllate.com. Warnungen, dass beispielsweise unvorteilhafte Aufnahmen die Karriere negativ beeinflussen könnten, sind heutzutage, wo bald die Mehrheit der HR-Verantwortlichen nach Bewerbern googelt, sicher nicht ganz unberechtigt. Aber die Fälle, in denen sich dies tatsächlich negativ auswirkte, haben eher anekdotischen Charakter. Vielmehr dürfte es in einigen Jahren verdächtig sein, über einen Bewerber gar keine Spuren im Netz zu finden. Selbstverständlich muss noch einiges an Aufklärungsarbeit  in Bezug auf den Einfluss gewisser Informaionen in sozialen Netzwerken und den Umgang mit den Einstellungen zur Privatsphäre geleistet werden. Aktive Jobsuche über Web 2.0-Kanäle erfolgt durch Stellensuchende erst ansatzweise. Dies ist erstaunlich, wird doch dabei ganz herkömmlich das eigene soziale Umfeld genutzt, nur mit verändertem Kommunikationskanal. Die Job-Professionals hingegen nutzen vermehrt nebst den Business- auch die sozialen Netzwerke. Im Vordergrund steht bei ihnen aber mehr die Kommunikation der eigenen Kompetenz und die Schärfung des vermittelten Profils als die eigentliche Rekrutierung.

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